Praktikumsbericht von Lara
Im Rahmen meiner Ausbildung zur Erzieherin, durfte ich ein Praktikum an der Grundschule St. Veit absolvieren.
Die 5 Wochen, waren für mich eine sehr prägende und inspirierende Zeit. Ich durfte erleben, dass Kinder hier eine riesengroße Rolle spielen, wie ich in keiner Einrichtung bisher erlebt habe. Man geht auf ihre Gefühle und Bedürfnisse ein, selbst wenn es mal etwas hitziger unter den Kindern zugeht.
Als Praktikantin war mir sehr wichtig mit einbezogen zu werden und was soll ich sagen? Ich habe mich ab meinem ersten Tag so gefühlt, als wäre ich schon seit Jahren ein festes Mitglied der Schule. Das Team an der Grundschule St. Veit ist nicht nur kompetent und immer in der Weiterentwicklung ihres Konzeptes, sondern auch durchweg unglaublich freundlich und herzlich. Meine Praxisanleiterin Frau Hanusch strahlt vor Enthusiasmus, Positivität und dem Willen der dauerhaften Verbesserung.
Ich kann nur jedem empfehlen seine eigenen Erfahrungen hier erleben zu dürfen, es lohnt sich wirklich sehr!
Ich könnte noch vieles mehr schreiben, aber das würde den Rahmen sprengen.
Ich sage an dieser Stelle nicht Tschüss, sondern auf wiedersehen!
Praktikantin Lara K. (31)
Pressemitteilung: Grundschule St. Veit wird nun klimafreundlich mit Wärmepumpen beheizt
Mayen. Die Grundschule St. Veit in Mayen war im Jahr 2025 das städtische Gebäude mit dem höchsten Gasverbrauch und entsprechend auch mit dem höchsten CO2 Ausstoß. Außerdem war die bisherige Gasheizung von 1997 und entsprechend schon fast 30 Jahre alt. Ein Austausch der Heizung war daher mittelfristig unumgänglich. Gründe für einen klimafreundlichen Heizungstausch gab es entsprechend viele, jedoch fehlten der Stadt bisher die finanziellen Mittel um eine Umrüstung auf eine klimafreundliche Heizung umzusetzen.
27. April 2026

Durch das Landesförderprogramm KIPKI standen nun ausreichende finanzielle Mittel für die Umrüstung der Heizungsanlage der St. Veit Schule zur Verfügung.
Technisch betrachtet war die Umstellung von einer Gasheizung hin zu elektrischen Luft-Wasserwärmepumpen mit Blick auf die benötigte Heizleistung vergleichsweise einfach. Hinter der Schule wurde ein Fundament hergestellt, auf dem die insgesamt drei Wärmepumpen aufgestellt wurden. Drei Wärmepumpen sind erforderlich, da eine Wärmepumpe alleine die hohe Wärmemenge die das große Gebäude benötigt, nicht alleine bereitstellen kann. Im Gebäude wurde die Wärmeverteilung erneuert. Das heißt, die vorhandenen Heizkörper wurden durch Niedertemperaturheizkörper ersetzt und der Heizungsverteiler neu aufgebaut. Die Heizungsrohre wurden im 1 OG und EG in diesem Zuge ebenfalls getauscht. Zusätzlich mussten die Wärmepumpen elektrisch angeschlossen werden.
Durch den Einsatz der Wärmepumpen werden zukünftig voraussichtlich ca. 210.000 kWh Gas eingespart. Dies entspricht einer CO2 Einsparung von ca. 42.000 Kg im Jahr – etwa dem jährlichen CO2 Ausstoß von vier Personen.
Den „Härtetest“ haben die Wärmepumpen bereits in Ihren ersten Wochen erfolgreich gemeistert. Denn die Wärmepumpen wurden bereits Mitte Dezember provisorisch in Betrieb genommen. Im Januar wurden an einigen sehr kalten Tagen Tiefstwerte von ca. -10°C gemessen und auch an diesen Tagen schafften es die Wärmepumpen, problemlos und effizient für angenehme Temperaturen im Gebäude zu sorgen.
Die Betriebskosten moderner Wärmepumpen liegen mittlerweile in den meisten Fällen deutlich niedriger als dies bei Öl- oder Gasheizungen der Fall ist. Aktuell wieder stark gestiegene Kosten für Heizöl und Gas vergrößern den Kostenvorteil für die Wärmepumpe weiter. Neben dem Klimaschutz „gewinnt“ zunehmend auch der eigene Geldbeutel mehr und mehr vom Umstieg auf elektrische Wärmepumpen. Hohe Förderungen von im Schnitt 50% reduzieren die eigenen Investitionskosten für eine neue Wärmepumpe, so dass die höheren Anschaffungskosten gegenüber einer mit Öl oder Gas betriebenen Heizung zu einem großen Teil kompensiert werden.
Weitere individuelle Informationen und Hilfe beim Wechsel auf eine Wärmepumpe liefern ansässige Energieberater und die Verbraucherzentrale RLP. Der Heizcheck durch Energieberater der Verbraucherzentrale kostet nur 30€ und ist damit eine sehr günstige Möglichkeit, sich individuell zu möglichen Heizungslösungen beraten zu lassen.
Helge Lippert
Stadtverwaltung Mayen
Klimaschutzmanager
Informationen zum Schulanfang 2026
